Verwaltungsstelle Steinsfurt
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Fax 07261 404-4581
Öffnungszeiten:
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Mi. zusätzlich 14.00 - 17.30 Uhr

Stadtteil Steinsfurt

Steinsfurt gehört ohne Zweifel zu den ältesten Siedlungsorten dieses Raumes, worauf Ausgrabungen aus der La Téne-, fränkischen und frühgermanischen Zeit hinweisen. Besonders unter dem Römischen Reich muß der Ort eine größere Ansiedlung von erheblicher Bedeutung gewesen sein, da neben den bekannten Funden aus dem Dörntelsberg die berühmt gewordene, in Karlsruhe aufgestellte Jupiter-Gigantensäule herausragt. 820 erstmals urkundlich unter dem Namen Steinfurt erwähnt, war der Ort in der Folgezeit eng mit dem Sinsheimer Kloster verbunden. Wie alle Siedlungen des Kraichgaues erlebte dann Steinsfurt die rasch aufeinanderfolgenden Kriege und militärischen Aufmärsche, die sehr oft zur völligen Zerstörung des Dorfes führten. Einer besonderen Erwähnung bedarf das "Lerchennest", das eine für Gesamteuropa bedeutsam geschichtliche Erinnerungsstätte trägt. In dieser Scheune versuchte der seinen gestrengen Vater begleitende junge Kronprinz Friedrich von Preußen auf dem Wege nach Mannheim in der Nacht vom 3./4. August 1730 dem Preußischen Hof zu entfliehen. Die Flucht wurde entdeckt, seine Mitwisser zum Tode verurteilt, und erst später versöhnten sich Vater und Sohn.


